Mountain View, Kalifornien – Google hat Vereinbarungen mit den Energieversorgern Indiana Michigan Power (I&M) und Tennessee Valley Authority (TVA) bekannt gegeben. Sie sind Teil einer Strategie Googles, die Stromnachfrage seiner Rechenzentren flexibler zu gestalten und damit einen Beitrag zur Stabilität und Effizienz der Stromnetze zu leisten. Dadurch können Rechenzentren schneller an das Netz angeschlossen werden, weil die Belastung des Systems während der Zeiten mit Spitzenlasten reduziert wird.
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Google setzt vermehrt auf flexibles Bedarfsmanagement, um den Energiebedarf während bestimmter Zeiten oder Perioden des Jahres zu verschieben oder zu reduzieren. Die Nachfragesteuerung (Demand Response) zielt darauf ab, die wachsenden Energieanforderungen aufgrund von KI und maschinellem Lernen effizient und zuverlässig zu decken und gleichzeitig zur Modernisierung des gesamten Energiesystems beizutragen.
Der Ansatz bietet insbesondere angesichts des steigenden Strombedarfs in den USA und anderen Regionen mehrere Vorteile. Große Stromverbraucher wie Rechenzentren können schneller an das Netz angeschlossen werden. Gleichzeitig verringert sich die Notwendigkeit für den Bau neuer Übertragungsleitungen und Kraftwerke. Netzbetreiber können ihre Stromnetze effektiver und effizienter verwalten.
Energieversorger können ihre Infrastruktur nur zum Teil auslasten, um genügend Kapazitäten für Lastspitzen in Reserve zu halten. Durch mehr Flexibilität beim Ausführen großer Workloads, wie sie beim maschinellen Lernen anfallen, reduziert sich der Bedarf für Reservekapazitäten, so dass weniger neue Kraftwerke benötigt werden.
Mit den neuen Vereinbarungen, die Google mit den Energieversorgern abgeschlossen hat, richtet Google die Nachfragesteuerung von Rechenzentren zum ersten Mal speziell auf Machine-Learning-Workloads aus. Die Entwicklung baut auf einem Pilotprojekt mit dem Omaha Public Power District (OPPD) auf, bei dem Google im vergangenen Jahr die Leistungsnachfrage solcher Workloads reduzieren konnte.
Die Flexibilisierung der Nachfrage könnte einen Beitrag zum Erreichen des Ziels von Google leisten, rund um die Uhr CO2-neutrale Energie nutzen zu können. Zunächst hatte Google Demand-Response-Funktionen entwickelt, die das Verschieben von nicht-dringenden Rechenaufgaben wie die Verarbeitung von YouTube-Videos während Perioden geringerer Netzbelastung einschließen.
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