Nachdem die Reaktionen auf das neue GPT-5 eher durchwachsen ausgefallen sind, hat sich jetzt Sam Altman zu den nächsten Schritten geäußert. So soll es zum Beispiel zukünftig die Möglichkeit geben, je nach Wunsch mehr Wärme und mehr oder weniger Emojis in den Antworten zu erhalten.
Mit großer Spannung war der Rollout von GPT-5 erwartet worden, nachdem sich der Termin in den vergangenen Monaten mehrfach verschoben hatte. Am 8. August war es dann soweit. Begleitet von einer großen Live-Präsentation wurde GPT-5 vorgestellt. Die Fähigkeiten des Modells überzeugten auf den ersten Blick: Besseres Reasoning mit "GPT-5 thinking", sehr gute Leistungen in verschiedenen Benchmarks und die automatische Auswahl des passenden Modells je nach Aufgabe klangen vielversprechend.
Allerdings hatte man bei OpenAI offenbar die "weichen Faktoren" unterschätzt, die den Nutzern von ChatGPT wichtig sind. Zu diesen gehört auch die Art und Weise, wie der KI-Bot mit den Nutzern kommuniziert. Viele haben sich offenbar an die verbindliche und warme, manchmal auch sehr schmeichlerische Tonalität von ChatGPT gewöhnt, wie man sie aus den vorherigen Modellen kennt. GPT-5 kommuniziert dagegen deutlich kühler und sachlicher.
Und sogar die zuvor in großer Fülle in den Antworten enthaltenen Emojis werden jetzt von manchen Nutzern vermisst, während andere begrüßen, dass die Zahl der Emojis bei GPT-5 reduziert wurde.
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Sam Altman reagierte auf das Feedback und schrieb dazu auf X, man habe mit Sicherheit unterschätzt, wie wichtig den Nutzern manche der Dinge in GPT-4o seien, obwohl GPT-5 auf den meisten Gebieten eine bessere Leistung bringe.
Die Meinungen über die relativen Stärken von GPT-5 gegenüber GPT-4o seien unterschiedlich (bezogen auf das Chat-Modell, nicht auf das Reasoning-Modell).
Man habe erkannt, dass es mehr Möglichkeiten brauche, ChatGPT an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Als Beispiel nannte Altman Emojis und die Wärme in der Ansprache durch ChatGPT. Der Fokus liege jetzt darauf, den Rollout von GPT-5 erfolgreich abzuschließen und dafür zu sorgen, dass alles stabil laufe. Der Rollout für Pro-Nutzer sei komplett, und auch für die übrigen Nutzer sei der Rollout weitgehend abgeschlossen. Danach werde man einige Änderungen vornehmen, um GPT-5 etwas mehr Wärme zu verleihen. Das Schaffen von besseren Anpassungsmöglichkeiten an die Nutzerbedürfnisse dauere dagegen länger.
Interessant ist der fünfte Punkt in Altmans Post: Er rechnet demnach für die kommende Woche mit "erheblichen Herausforderungen" bei den Kapazitäten. Nicht jeder werde mit den Kompromissen einverstanden sein, die dafür eingegangen werden müssten, aber man halte sich daran, Transparenz zu bewahren. Eine Entscheidung, was zu unternehmen sei, sei noch nicht gefallen.
Unklar ist, was Altman damit meint. Möglicherweise kommt es zu Einschränkungen beim Zugriff auf GPT-5, so dass Nutzer vorübergehend auf die kleineren Versionen des Modells zugreifen müssen.
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