Eine aktuelle Umfrage aus den USA zeigt eine nach wie vor hohe Skepsis vieler Menschen gegenüber dem Einsatz von KI.
Die Quninnipiag University aus Connecticut in den USA hat eine Umfrage zur Nutzung und zur Einstellung gegenüber KI durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass bereits mehr als die Hälfte der Befragten KI zur Recherche und zur Suche nach Informationen verwenden.
Medizinischen Rat holen sich 20 Prozent von der KI ein, persönlichen Rat 15 Prozent. Und eine kameradschaftliche Beziehung zu einer KI pflegen fünf Prozent.
Nutzung und mangelndes Vertrauen
Immer mehr US-Amerikaner nutzen KI im Alltag. 51 Prozent setzen die Technik für Recherchen ein. 28 Prozent der Befragten lassen Texte schreiben oder werten Daten aus. Das Vertrauen in die Ergebnisse bleibt jedoch gering. 76 Prozent der Menschen vertrauen den Antworten nur manchmal oder fast nie. Lediglich 21 Prozent haben großes Vertrauen in die Fakten.
Große Bedenken in der Bevölkerung
Die Skepsis gegenüber der Technik ist enorm. 80 Prozent äußern konkrete Sorgen. Nur 35 Prozent zeigen sich wirklich begeistert. 55 Prozent der Befragten erwarten generell negative Folgen für den eigenen Alltag. Besonders im Bereich der Bildung befürchten 64 Prozent eher Schaden als Nutzen.
Pessimismus auf dem Arbeitsmarkt
Viele Menschen sorgen sich um künftige Arbeitsplätze. Die Generation Z ist extrem pessimistisch. Hier rechnen 81 Prozent mit einem Rückgang der Jobs. 30 Prozent aller Angestellten fürchten direkt um die eigene Anstellung. Ein Computerprogramm als direkten Vorgesetzten lehnen 80 Prozent strikt ab.
Gesundheit und Militär
Im Gesundheitswesen gehen die Meinungen stark auseinander. 45 Prozent erwarten Nachteile, während 43 Prozent deutliche Vorteile sehen. Bei der Auswertung von medizinischen Scans wünschen sich 81 Prozent eine kombinierte Auswertung durch KI und Ärzte. Auch bei militärischen Einsätzen überwiegt die Kritik. 51 Prozent lehnen die Auswahl von Zielen durch Algorithmen ab.
Ruf nach strengeren Regeln
Die Bürger fordern mehr Kontrolle. 76 Prozent werfen den Firmen mangelnde Offenheit vor. 74 Prozent verlangen stärkere gesetzliche Regeln durch den Staat. Auch der Bau neuer lokaler Rechenzentren stößt auf großen Widerstand. 65 Prozent wollen solche Anlagen nicht in ihrer direkten Nachbarschaft haben. Die Hauptgründe für die Ablehnung sind der hohe Stromverbrauch und der große Wasserbedarf.
Zur Methodik der Umfrage
Das Institut der Universität Quinnipiac befragte exakt 1.397 Erwachsene in den USA, davon 800 Angestellte. Die Anrufe fanden vom 19. bis zum 23. März 2026 statt. Echte Menschen wählten zufällige Nummern von Festnetzen und Mobiltelefonen.
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